E-Mail-Marketing - ein alter Hut oder immer noch up to date?

Am 3. August ist die E-Mail 30 Jahre alt geworden - ein beträchtliches Alter in der schnelllebigen Online-Welt. Bedeutet das, dass die E-Mail und mit ihr auch E-Mail-Marketing Schnee von gestern sind? Keineswegs! Nach wie vor ist E-Mail-Marketing nicht nur eines der beliebtesten, sondern auch eines der effektivsten Online-Marketing-Instrumente.

Nicht nur beliebt, sondern auch effektiv - einige Statistiken

Eine aktuelle Umfrage unter Marketern aus den USA zeigt: Die E-Mail ist so beliebt und effektiv wie eh und je. 56 Prozent der Befragten in einer Umfrage von Gigaom und Extole gaben an, die E-Mail sei in puncto Kundenbindung die effektivste Marketing-Methode. Auf den Plätzen Zwei und Drei folgen Social-Media-Marketing mit 37 Prozent und Content Marketing mit 32 Prozent.
Auch bei der Conversion und bezüglich der Neugewinnung von Kunden schneidet E-Mail-Marketing am besten ab.
Und: Die Investitionen in E-Mail-Marketing steigen. In der oben genannten Umfrage gaben 25 Prozent der befragten Marketer an, dass sie vor hätten, ihre Investitionen in E-Mail-Marketing zu erhöhen.

E-Mail-Marketing und … - Die Mischung macht’s

Natürlich funktioniert auch E-Mail-Marketing trotz aller Effektivität keineswegs losgelöst von allen anderen Marketing-Maßnahmen. Vielmehr sollte auch diese Marketing-Methode immer in eine ganzheitliche Marketing-Strategie eingebettet sein. Unter anderem sollte der Übergang vom Newsletter zur entsprechenden Landingpage möglichst sanft gestaltet werden. Der User sollte auf der Website die Informationen erhalten, die er nach dem Klick erwartet, außerdem sollten idealerweise sowohl die E-Mail als auch die Seite für Mobile optimiert sein - immerhin öffnen inzwischen 72 Prozent der US-Amerikaner ihre E-Mails auf mobilen Geräten, da ist Responsive Design mittlerweile unabdingbar geworden. (Quelle)

E-Mail-Marketing und Datenschutz

Dass viele Menschen sich durch unerwünschte Werbe-E-Mails in ihrem Posteingang gestört fühlen, ist nichts Neues. Daher sollen Gesetze zum Datenschutz Internet-User vor unerwünschter Online-Werbung im Postfach schützen. Wer also E-Mail-Marketing als Mittel nutzt, sollte unbedingt darauf achten, sich im rechtlichen Rahmen zu bewegen, um juristische Folgen zu vermeiden.
Generell gilt: In Zukunft wird es zunehmend schwieriger sein, Personenkreise per E-Mail zu erreichen, wenn diese nicht freiwillig ihre E-Mail-Adresse angegeben haben. Das bedeutet: Zur Bestandkundenpflege wird E-Mail-Marketing vermutlich weiter verwendet werden, aber für die Neukundenakquise wird es bald rechtlich unmöglich sein, auf E-Mail-Marketing zurückzugreifen.

5 Tipps für gutes E-Mail-Marketing

Und was genau macht nun gutes E-Mail-Marketing aus? Wir haben einige Tipps zusammengetragen, die dazu beitragen können, das E-Mail-Marketing noch effektiver und erfolgreicher zu gestalten.

1. E-Mail goes Mobile

Immer mehr Menschen rufen ihre E-Mails auf dem Smartphone oder Tablet auf. Höchste Zeit also, nicht nur die eigene Website, sondern auch den Newsletter in Responsive Design zu gestalten. Eine E-Mail, die sich nicht der Bildschirmgröße anpasst und dann auch noch falsch dargestellt wird, wird die meisten Empfänger schlicht und ergreifend nerven. Und verärgerte User bedeuten automatisch eine niedrigere Conversion.

2. E-Mail für dich - Persönliche Ansprache

Die Zahlen sprechen für sich: E-Mails, die über eine personalisierte Betreffzeile verfügen, haben eine um 22 Prozent größere Chance, geöffnet zu werden. Das ist ein nicht unerheblicher Anteil. Also sollte für alle E-Mail-Marketer gelten: Der Empfänger sollte, falls möglich, direkt angesprochen werden, und das eben gerne schon im Betreff. (Quelle)

3. Kurze und aussagekräftige E-Mails

Studien zeigen: Newsletter mit einem kurzen Betreff sowie kurzem und aussagekräftigem Text haben mehr Erfolg. Durchschnittlich schneiden E-Mails mit 300 bis 500 Zeichen am besten ab. Kunden haben am liebsten also kurze und knackige Mails, die schnell zum Punkt kommen. Gleiches gilt für den Betreff der E-Mail. (Quelle)

4. Call to Action nicht vergessen!

Verschickt man einen Newsletter, so will man üblicherweise erreichen, dass der Empfänger etwas Bestimmtes tut - klickt, kauft, sich anmeldet oder Ähnliches. Also sollte man ihn dazu animieren - mit Hilfe eines Calls to Action. Dieser sollte nach Möglichkeit individuell und kreativ, zugleich aber auch leicht verständlich sein.

5. Kundendaten analysieren und auswerten

Als E-Commerce-Unternehmen sammelt man am laufenden Band Informationen über seine Kunden. Diese sollten unbedingt auch genutzt werden. Denn wer es schafft, den Newsletter-Abonnenten Informationen über Produkte zukommen zu lassen, die diese wirklich interessieren, hat die Nase vorn im Kampf um die Gunst des Kunden. Verschickt man die richtigen Informationen und Produktvorschläge, erhöht sich also die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erheblich. (Quelle)

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