Google: Mobile first 2018

Bereits seit vielen Jahren ist das Handy als Internetzugang nicht mehr wegzudenken. Somit ist der mobile Zugang nicht nur für User sondern auch für Unternehmen von enormer Wichtigkeit geworden. Die Unternehmen sollten um den Trend nicht zu verpassen, ihre Internetseiten auf die mobilen Geräte anpassen, damit der Internet-User auch unterwegs auf der Seite gerne und häufig surft. Google muss natürlich dafür sorgen dass der User nicht nur relevante Seiten vorgeschlagen bekommt sondern auch nur Seiten, die auf mobile Geräte optimiert sind. Jetzt kommt natürlich noch die Schnelligkeit hinzu. Die Seiten müssen schnell genug laden, damit der User in der U-Bahn oder im Bus nicht seine Zeit mit warten auf den Inhalt verbringt. Somit müssen die Webseiten schneller laden.

Eine kurze Einführung

Der Begriff Mobile First ist im Online Marketing schon lange nichts Neues mehr. Den “neuen” Webdesign-Trend gibt es schon seit einigen Jahren. Das mobile Internet ist längst auf dem Vormarsch und Webseiten werden immer häufiger von kleinen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets aufgerufen. Heute sind es schon 60% der Google suchanfragen die über eine mobiles Gerät laufen, Tendenz steigend. Die Internetseiten sollten daher auf genau diese Webseiten optimiert werden. Früher lag der Fokus natürlich auf den Desktop PCs und deren großen Bildschirmen. Soviel schon mal zum Begriff Mobile First.

Google reagiert auf Vormarsch der mobilen Endgeräte

Google hat die Bedeutung der mobilen Optimierung nochmal verstärkt und 2016 einen neuen Rankingfaktor “Mobile Friendly” ins Leben gerufen und später den mobilen Index zum primären Index gemacht. Kurz zuvor hatte Google mit AMP Project die AMP (Accelerated Mobile Pages) herausgebracht. Das ist eine Ableitung von HTML, speziell für die Erstellung von Webseiten für mobile Endgeräte. Seiten, die diese AMP-Technologie nutzen, laden schneller und werden in den Suchergebnissen bevorzugt.

Im November 2017 hatte Google gemeinsam mit der Mobile Marketing Association (MMA) den “Mobile Speed Leaderboards” herausgegeben. Mit diesem Speed Index wollen Google und die MMA die Geschwindigkeit mobiler Webseiten diverser Anbieter vergleichen.

Google hat den “mobile first”- Index gestartet

Wie bereits oben erwähnt, hatte Google schon 2016 bekannt gegeben, einen eigenen Index für die mobile Websuche zu erstellen, da mobile Besucher einer Webseite längst relevanter sind als die Desktop Nutzer. Der Start des Mobile-First-Index sollte 2017 erfolgen, wurde allerdings auf unbestimmt Zeit verschoben. Daher ist die Überraschung umso größer, dass Google den Index jetzt gestartet hat. Bislang allerdings nur für wenige ausgewählte Internetseiten, was sich allerdings ändern wird, sollten hier keine weiteren Probleme aufkommen.

Was für die eigene Seite zu beachten ist

● Auf beiden Seiten (Mobil & Desktop) sollten folgende Punkte gleich sein und zur Verfügung stehen:

- Inhalte/ Texte/ Bilder

- Strukturierte Daten

- Metadaten und die dazugehörigen gleichen Inhalte

● Stellen Sie sicher, dass hreflang-Links für Mobil und Desktop getrennt eingesetzt werden

● Der Server benötigt genügend Kapazitäten für das zusätzliche Crawling, da beide Seiten gecrawlt werden (gilt nicht für Responsive Webseiten)

● Wenn Verlinkungen zwischen den beiden Seiten existieren sollten, oder sie Verlinkungen haben möchten, sollten diese Links mit den Attributen rel=canonical und rel=alternate verwendet werden

Webmaster aufgepasst

Google hat bekannt gegeben, im Sommer 2018, genauer im Juli 2018, die Ladegeschwindigkeit von mobilen Webseiten zu einem offiziellen und somit auch wichtigen Rankingfaktor zu machen. Wie wichtig genau dieser Faktor sein wird ist nicht bekannt. Das “Speed Update” wie Google es nennt, soll mobilen Seiten die schneller laden eine höhere Priorität zuweisen und diese somit weiter oben in den Suchergebnissen listen. Eine Top-Priorität werden diese zwar nicht erlangen aber dennoch sehr weit oben stehen und andere Seiten verdrängen. Google geht es bei dieser Änderung in erster Linie um die Seiten-Performance. Langsam ladende mobile Seiten, die einen besonders relevanten Inhalt für die Sucheingabe haben, werden weiterhin mit oben in den Suchergebnissen auftauchen.

Es gibt natürlich verschiedene Hilfsmittel über die Sie Ihre Seiten-Performance bewerten können.

Fazit

Es passiert viel in Sachen Mobile-First. Google als DIE Suchmaschine kann das natürlich nicht ignorieren und startet doch sehr plötzlich den Soft-Start des Mobile-First-Index. Der Mobil-Index soll den Desktop-Index als Hauptindex ablösen, das heißt, die Google Algorithmen berücksichtigen zuerst, ob eine Webseite eine mobile Version hat, dann erst ob auch die Desktop-Variante des Suchangebotes existiert.

Wer, wie auch Google, auf eine gute Seitenperformance wert legt und keine responsive Webseite hat, sollte auf einige Dinge achten. Beide Seiten sollten gleich sein (Bild, Text, Inhalt). hreflang-Links sollten getrennt eingesetzt werden und die Serverkapazität sollte groß genug sein um beide Seiten crawlen zu können. Verlinkungen zwischen den beiden Seiten sind möglich, aber diese sollten mit den Attributen rel=canonical und rel=alternate verwendet werden.

Quellen:

Google Plus
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