Microinteractions - warum sind sie so wichtig für die User Experience?

Etwas auf Facebook liken, einen Wecker stellen, ein Smartphone entsperren - all diese kleinen, nahezu unbemerkt vonstattengehenden Aktionen fallen unter den Begriff der Microinteractions. Diese im Alltag unauffälligen kleinen Interaktionen können entscheidend zu einem erfolgreichen User-Erlebnis beitragen - oder dieses im schlimmsten Fall verhindern.

Was ist eine Microinteraction?

Den Begriff der Microinteraction wurde von Designer und User-Experience-Experte Dan Saffer eingeführt, der sich auf ein Zitat von Charles Eames, Erschaffer unter anderem des berühmten “Eames Chairs", beruft: “Die Details sind nicht die Details. Sie machen das Produkt."

Dahinter steht die Einsicht, dass ein bis ins kleinste Detail reibungslos ablaufendes Nutzererlebnis den Unterschied zwischen einem Produkt, das toleriert wird, und einem, das geliebt wird.

Warum sind sie so wichtig?

Saffer zufolge kann eine zu starke Konzentration auf das “große Ganze", die Makroperspektive, dazu führen, dass die relevanten Details übersehen werden. Doch gerade die kleinen Interaktionen des Users mit dem Produkt sind es, die über den Erfolg des jeweiligen Produkts entscheiden. Details wie das An- und Ausschalten eines Geräts, das Regeln der Lautstärke oder die Änderung einer Einstellung sollte von Designern mehr Beachtung geschenkt werden. Denn nur wer die User Experience bis ins kleinste Detail durchdenkt, wird sie möglichst angenehm gestalten.

So können Microinteractions zu einer optimalen User Experience beitragen

Ob Webseite, App oder technisches Gerät - die Microinteractions, die Kunden mit einem Produkt eingehen, nehmen immer mehr zu, schon allein weil es immer mehr Funktionen und Features gibt, die bedient werden wollen. Daher erscheint es nur ganz logisch, dass diesen Details mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte.

Fazit

Wer seine User rundum überzeugen will, sollte sich also nicht nur auf die großen Interaktionen fokussieren, sondern vielmehr auch die kleinen, meist unbemerkten, Details optimal designen - für ein flüssiges und angenehmes Nutzererlebnis.

Quellen:

Google Plus
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